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Warum dein Espresso zu sauer schmeckt

Espresso ist für viele Kaffeeliebhaber ein tägliches Ritual, das Genuss und Energie vereint. Doch was tun, wenn der Espresso zu sauer schmeckt? Diese unangenehme Überraschung kann die Freude an der kleinen Tasse trüben und stellt sowohl Anfänger als auch erfahrene Baristas vor eine kleine Herausforderung. In diesem Artikel erfährst du, welche Ursachen hinter einem sauren Espresso stecken und wie du dieses Problem in den Griff bekommst.

Inhalt
  1. Ist der Espresso zu sauer? Das können die Ursachen sein!
  2. Die Rolle der Bohnenqualität wenn Espresso zu sauer ist
  3. Einfluss der Röstung auf den Säuregehalt im Espresso
  4. Mahlgrad und seine Auswirkung auf den Säuregehalt des Espressos
  5. Wassertemperatur: Ein entscheidender Faktor, wenn Espresso zu sauer ist
  6. Häufige Fehler zusammengefasst, wenn Espresso zu sauer ist
  7. FAQs – Häufig gestellte Fragen

Ist der Espresso zu sauer? Das können die Ursachen sein!

Ein saurer Espresso kann auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden, die sowohl mit der Zubereitung als auch mit den verwendeten Zutaten zusammenhängen. Um die Ursachen der zu hohen Säure genau zu identifizieren, ist es wichtig, jeden Schritt des Prozesses genau zu betrachten. Hier sind einige häufige Gründe, warum dein Espresso zu sauer schmecken könnte:

1. Unzureichende Extraktion

Eine der Hauptursachen für zu sauren Espresso ist eine unzureichende Extraktion, auch Unterextraktion genannt. Wenn der Kaffee zu kurz extrahiert wird, lösen sich die Säuren schneller als die süßen und bitteren Komponenten, was zu einem unausgewogenen Geschmack führt.

  • Mahlgrad: Ein zu grober Mahlgrad kann dazu führen, dass das Wasser zu schnell durch das Kaffeepulver fließt, was die Extraktionszeit verkürzt.
  • Tamping: Ein zu leichtes Tampen des Kaffeepulvers führt ebenfalls zu einer schnellen Durchlaufzeit des Wassers.

2. Wassertemperatur

Die Temperatur des Wassers spielt eine entscheidende Rolle bei der Extraktion. Ist das Wasser zu kalt, werden die Aromen nicht vollständig extrahiert, was den Espresso zu sauer macht.

  • Die ideale Wassertemperatur für Espresso liegt zwischen 90 und 96 Grad Celsius.
  • Ein zu kaltes Wasser führt zu einer Unterextraktion, bei der die Säuren dominieren.

3. Bohnenqualität und Röstung

Die Qualität und der Röstgrad der Kaffeebohnen beeinflussen ebenfalls den Säuregehalt. Helle Röstungen haben tendenziell einen höheren Säuregehalt als dunkle Röstungen.

  • Helle Röstung: Bei heller gerösteten Bohnen sind die Säuren noch stark präsent, da die Bohnen weniger Zeit hatten, ihre chemischen Verbindungen abzubauen.
  • Dunkle Röstung: Dunkler geröstete Bohnen haben einen geringeren Säuregehalt, da die längere Röstzeit die Säuren abbaut.

4. Frische der Bohnen

Frische Kaffeebohnen enthalten mehr flüchtige Säuren, die mit der Zeit abgebaut werden. Zu frische Bohnen können daher ebenfalls zu einem sauren Espresso führen.

  • Bohnen sollten nach dem Röstdatum einige Tage ruhen (teilweise 1 bis 2 Wochen), um die besten Aromen zu entfalten.
  • In dieser Zeit gasen die Bohnen aus, wobei CO2 entweicht, das den Geschmack beeinflusst.
  • Zu alte Bohnen verlieren allerdings nach und nach ihre Aromen und können einen schalen, flachen Geschmack verursachen.

5. Wasserqualität

Die Zusammensetzung des Wassers kann den Geschmack deines Espressos erheblich beeinflussen. Hartes Wasser, das reich an Mineralien ist, kann die Extraktion verbessern und den Säuregehalt ausbalancieren, während weiches Wasser oft zu einer höheren Säure führt.

  • Verwende gefiltertes Wasser, um unerwünschte Geschmacksstoffe zu vermeiden.
  • Eine Gesamtwasserhärte von 3 – 8 °dH wird allgemein als ideal für Espresso angesehen.

Indem du diese Faktoren überprüfst und anpasst, kannst du die Wahrscheinlichkeit verringern, dass dein Espresso zu sauer schmeckt. Jede Veränderung sollte systematisch getestet werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Espresso zu sauer

Die Rolle der Bohnenqualität wenn Espresso zu sauer ist

Die Qualität der Kaffeebohnen spielt eine entscheidende Rolle für den Geschmack des Espressos. Hochwertige Bohnen können einen komplexen und ausgewogenen Espresso erzeugen, während minderwertige Bohnen oft zu einem unangenehmen Geschmackserlebnis führen. Ein saurer Espresso kann häufig auf die Qualität der verwendeten Bohnen zurückgeführt werden. Folgende Punkte gilt es in Bezug auf die Bohnenqualität zu berücksichtigen:

1. Anbau und Herkunft

Die geografische Herkunft der Kaffeebohnen beeinflusst ihre chemische Zusammensetzung und damit ihren Geschmack. Bohnen aus unterschiedlichen Regionen haben charakteristische Geschmacksprofile:

  • Arabica-Bohnen: Diese Bohnen werden oft in höheren Lagen – beispielsweise in Honduras oder Brasilien – angebaut und zeichnen sich durch eine höhere Säure und komplexe Aromen aus. Sie sind empfindlicher gegenüber Klimaveränderungen, was zu Schwankungen in der Qualität führen kann.
  • Robusta-Bohnen: Robusta wird in niedrigeren Lagen angebaut und hat in der Regel einen stärkeren, bittereren Geschmack mit weniger Säure. Sie sind widerstandsfähiger und gleichmäßiger in der Qualität, aber oft weniger komplex im Geschmack.

2. Anbaumethoden

Die Art und Weise, wie die Bohnen angebaut und geerntet werden, hat einen erheblichen Einfluss auf die Qualität:

  • Schattiger Anbau: Kaffeebohnen, die im Schatten angebaut werden, reifen langsamer und entwickeln dabei komplexere Aromen und eine ausgeglichenere Säure.
  • Handgepflückt: Manuelle Ernte ermöglicht die Auswahl von nur reifen Kirschen, was zu einer besseren Qualität führt. Maschinelle Ernte kann unreife oder überreife Kirschen einschließen, was den Geschmack negativ beeinflussen kann.

3. Verarbeitung

Nach der Ernte durchlaufen die Kaffeekirschen verschiedene Verarbeitungsmethoden, die den Säuregehalt und die Aromen beeinflussen:

  • Gewaschene Aufbereitung: Diese Methode entfernt das Fruchtfleisch der Kaffeekirschen vor dem Trocknen, was zu einem saubereren und helleren Geschmack mit mehr Säure führt.
  • Natürliche Aufbereitung: Bei dieser Methode trocknen die Kirschen im Ganzen, was einen süßeren, fruchtigeren Geschmack mit weniger Säure ergibt.

4. Frische der Bohnen

Die Frische der Bohnen ist ein weiterer entscheidender Faktor für den Geschmack des Espressos. Frische Bohnen behalten ihre Aromen und ihren optimalen Säuregehalt besser bei:

  • Bohnen sollten idealerweise innerhalb von zwei bis sechs Wochen nach der Röstung verwendet werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
  • Die Lagerung spielt ebenfalls eine Rolle – Bohnen sollten in einem luftdichten, lichtundurchlässigen Behälter aufbewahrt werden, um Oxidation und den Verlust von Aromen zu verhindern.

Die Auswahl hochwertiger Bohnen und die Berücksichtigung ihrer Herkunft, Anbau- und Verarbeitungsmethoden können erheblich dazu beitragen, dass dein Espresso nicht zu sauer schmeckt. Die aufgeführten Punkte sind natürlich nur ein kleiner Einblick in die Vielzahl der Faktoren, die Einfluss auf den Geschmack haben. Aber eine sorgfältige Auswahl und richtige Lagerung der Bohnen sind wichtig für einen ausgewogenen und genussvollen Espresso.

Kaffeevarietäten Honduras

Einfluss der Röstung auf den Säuregehalt im Espresso

Die Röstung der Kaffeebohnen ist ein kritischer Schritt, der den Säuregehalt und das Geschmacksprofil des Espressos maßgeblich beeinflusst. Der Röstprozess verändert die chemische Struktur der Bohnen, wodurch die Säuren abgebaut und neue Aromen freigesetzt werden. Ein zu saurer Espresso kann daher auf eine unzureichende Röstung zurückgeführt werden, sofern dieses Röstprofil nicht gewünscht war. Folgende Aspekte sind sinnvoll zu beachten:

1. Röstgrade und ihre Auswirkungen wenn Espresso zu sauer

Die Dauer und Intensität der Röstung bestimmen den Röstgrad der Bohnen. Dieser reicht von hell bis dunkel und hat direkten Einfluss auf den Säuregehalt:

  • Helle Röstung: Bei hell gerösteten Bohnen sind die natürlichen Säuren und fruchtigen Noten stärker ausgeprägt. Diese Röstungen sind beliebt für Filterkaffee, können jedoch in Espresso leicht eine übermäßige Säure verursachen.
  • Mittelere Röstung: Diese Röstung bietet ein ausgewogenes Profil mit einer moderaten Säure und einer ausgewogenen Süße. Sie ist häufig die bevorzugte Wahl für Espresso, da sie Komplexität und Ausgewogenheit bringt.
  • Dunkle Röstung: Dunklere Röstungen haben weniger Säure, da die längere Röstzeit die Säuren abbaut und mehr Karamell- und Schokoladenaromen hervorbringt. Sie können jedoch bei übermäßiger Röstung auch starke Bitterkeit entwickeln, was bei klassischen, günstigeren Kaffees meistens der Fall ist.

2. Röstprofile und deren Bedeutung für Säure im Espresso

Ein Röstprofil beschreibt die spezifische Temperaturkurve, die während des Röstprozesses angewendet wird. Verschiedene Röstprofile können unterschiedliche Aromen und Säuregrade hervorbringen:

  • Schnelle Röstung: Eine schnelle Röstung mit hohen Temperaturen kann zu einer ungleichmäßigen Röstung der Bohnen führen, wobei die äußeren Schichten stark geröstet sind, während das Innere noch unausgereift bleibt. Dies kann zu einem unausgewogenen und sauren Espresso führen.
  • Langsame Röstung: Eine langsame und gleichmäßige Röstung ermöglicht eine gleichmäßige Entwicklung der Aromen und den Abbau der Säuren, was zu einem harmonischeren Geschmack führt.

3. Röstfrische kann Grund sein wenn Espresso zu sauer ist

Die Frische der gerösteten Bohnen ist ebenfalls entscheidend für den Geschmack des Espressos. Frisch geröstete Bohnen sollten eine Ruhezeit haben, um ihre Aromen vollständig zu entwickeln:

  • Entgasungszeit: Nach der Röstung sollten die Bohnen mindestens 24-48 Stunden ruhen, um überschüssiges CO₂ freizusetzen, was die Extraktion und den Geschmack verbessert.
  • Lagerung: Richtig gelagerte Bohnen behalten ihre Frische und Aromen länger. Ein luftdichter, lichtundurchlässiger Behälter ist ideal.

Die Röstung ist ein Kunsthandwerk, das Erfahrung und Präzision erfordert. Ein zu saurer Espresso lässt sich oft durch eine Anpassung der Röstung verbessern, sodass die Aromen harmonisch zur Geltung kommen.

Kaffeerösterei

Mahlgrad und seine Auswirkung auf den Säuregehalt des Espressos

Der Mahlgrad des Kaffeepulvers spielt eine entscheidende Rolle bei der Zubereitung von Espresso und beeinflusst den Säuregehalt erheblich. Ein zu saurer Espresso kann oft auf den falschen Mahlgrad zurückgeführt werden, da dieser die Extraktionszeit und somit die Geschmacksprofile beeinflusst. Daher solltest du die folgenden Aspekte in Bezug auf den Mahlgrad beachten:

1. Bedeutung des Mahlgrads

Der Mahlgrad bestimmt, wie schnell das Wasser durch das Kaffeepulver fließt und wie intensiv die Extraktion der Aromen erfolgt. Ein feinerer Mahlgrad führt zu einer langsameren Extraktion, während ein gröberer Mahlgrad die Extraktionszeit verkürzt.

  • Feiner Mahlgrad: Ein feiner Mahlgrad verlangsamt die Durchlaufzeit des Wassers, was zu einer längeren Kontaktzeit und somit zu einer intensiveren Extraktion führt. Dies kann den Säuregehalt reduzieren und mehr süße und bittere Aromen freisetzen.
  • Grobe Mahlung: Bei einer zu groben Mahlung fließt das Wasser zu schnell durch das Kaffeepulver, was zu einer Unterextraktion führt. Dabei werden vor allem die Säuren extrahiert, was den Espresso zu sauer macht.

2. Einfluss auf die Extraktionszeit

Die Extraktionszeit ist entscheidend für das Gleichgewicht der Aromen im Espresso. Die optimale Extraktionszeit liegt zwischen 20 und 30 Sekunden.

  • Eine zu kurze Extraktionszeit (beispielsweise <20 Sekunden) führt in der Regel zu einem unausgewogenen, sauren Geschmack.
  • Eine zu lange Extraktionszeit (im Normalfall >30 Sekunden) kann zu einem überextrahierten und damit bitteren Espresso führen.

3. Anpassung des Mahlgrads

Um den idealen Mahlgrad für deinen Espresso zu finden, ist es wichtig, mit kleinen Anpassungen zu experimentieren:

  • Verändere den Mahlgrad schrittweise und achte darauf, wie sich der Geschmack des Espressos verändert.
  • Notiere dir die Ergebnisse, um den besten Mahlgrad für deine Bohnen und Maschine zu finden.
  • Tipp: Eine Espressowaage mit integriertem Timer ist hier sehr hilfreich, um genaue Messungen vorzunehmen.

4. Einfluss der Mühle

Die Qualität und der Zustand der Kaffeemühle haben ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf den Mahlgrad und somit auf den Geschmack:

  • Hochwertige Mühlen: Diese ermöglichen eine gleichmäßige Mahlung und präzise Einstellung des Mahlgrads.
  • Wartung: Regelmäßige Reinigung und Wartung der Mühle verhindern Rückstände und Verstopfungen, die den Mahlgrad und Geschmack negativ beeinflussen können.

5. Einfluss des Kaffeetyps

Verschiedene Kaffeesorten und Röstungen erfordern unterschiedliche Mahlgrade:

  • Helle Röstungen: Diese Bohnen benötigen oft einen etwas feineren Mahlgrad, um die Extraktionszeit zu verlängern und die Säuren zu reduzieren.
  • Dunkle Röstungen: Dunklere Bohnen können mit einem gröberen Mahlgrad gemahlen werden, da sie weniger Säure enthalten und eine kürzere Extraktionszeit vertragen.

Die richtige Einstellung des Mahlgrads ist ein Schlüsselfaktor, um einen zu sauren Espresso zu vermeiden und ein ausgewogenes, aromatisches Getränk zu erzeugen. Experimentiere einfach mal mit verschiedenen Einstellungen, um den optimalen Mahlgrad für deinen persönlichen Geschmack und dein Säureempfinden zu finden.

Wassertemperatur: Ein entscheidender Faktor, wenn Espresso zu sauer ist

Die Wassertemperatur spielt eine wesentliche Rolle bei der Zubereitung von Espresso und kann erheblich dazu beitragen, ob der Espresso zu sauer schmeckt. Die Temperatur des Wassers beeinflusst die Extraktion der Aromen und Säuren aus den Kaffeebohnen. Eine unpassende Wassertemperatur kann zu einer unausgewogenen Tasse führen.

1. Ideale Wassertemperatur

Die optimale Wassertemperatur für die Zubereitung von Espresso liegt zwischen 90 und 96 Grad Celsius. Innerhalb dieses Bereichs lösen sich die Aromen und Säuren gleichmäßig, was zu einem ausgewogenen Geschmack führt:

  • Zu niedrige Temperatur: Wenn das Wasser unter 90 Grad Celsius liegt, wird der Espresso unterextrahiert. Die Säuren lösen sich schneller als die süßen und bitteren Komponenten, was zu einem sauren Geschmack führt.
  • Zu hohe Temperatur: Über 96 Grad Celsius kann das Wasser die Bohnen überextrahieren, was zu einem bitteren und verbrannten Geschmack führt, während die feinen Säuren zerstört werden.

2. Einfluss der Maschinenqualität

Die Qualität und Kalibrierung der Espressomaschine sind entscheidend für die Kontrolle der Wassertemperatur:

  • Hochwertige Maschinen: Diese bieten präzise Temperaturregelung und stabile Temperaturen während des gesamten Extraktionsprozesses.
  • Regelmäßige Wartung: Eine regelmäßige Wartung und Kalibrierung der Maschine stellt sicher, dass die Wassertemperatur immer im optimalen Bereich bleibt.

3. Kontrolle der Wassertemperatur

Einige Methoden können helfen, die Wassertemperatur besser zu kontrollieren und anzupassen:

  • PID-Regler: Diese Geräte sind in hochwertigen Espressomaschinen integriert und ermöglichen eine genaue Temperatursteuerung.
  • Manuelle Anpassung: Bei Maschinen ohne PID-Regler kann das Vorheizen der Maschine und das Durchspülen des Siebträgers mit heißem Wasser helfen, die Temperatur zu stabilisieren.

4. Umgebungsfaktoren

Auch die Umgebungstemperatur und die Wasserqualität können die Extraktion beeinflussen:

  • Raumtemperatur: Eine kalte Umgebung kann die Wassertemperatur schneller abkühlen. Eine konstante Raumtemperatur hilft, dies zu vermeiden.
  • Wasserqualität: Gefiltertes Wasser mit der richtigen Mineralienzusammensetzung trägt zu einer stabilen Extraktion und einem ausgewogenen Geschmack bei.

5. Tipps zur Anpassung der Wassertemperatur

Wenn der Espresso zu sauer schmeckt, kann eine Anpassung der Wassertemperatur helfen, das Problem zu lösen:

  • Erhöhe die Wassertemperatur in kleinen Schritten (1-2 Grad), um die Extraktion der süßen und bitteren Komponenten zu verbessern.
  • Überwache die Extraktionszeit und den Geschmack des Espressos nach jeder Anpassung, um die optimale Temperatur zu finden.

Die Wassertemperatur ist ein kritischer Parameter bei der Espressozubereitung und hat einen direkten Einfluss auf den Geschmack. Durch sorgfältige Kontrolle und Anpassung der Temperatur kannst du sicherstellen, dass dein Espresso nicht zu sauer, sondern ausgewogen und aromatisch ist.

Kleine Espressomaschine

Häufige Fehler zusammengefasst, wenn Espresso zu sauer ist

Die Zubereitung von Espresso erfordert Präzision und Sorgfalt. Kleine Fehler können dazu führen, dass der Espresso zu sauer oder anderweitig unangenehm schmeckt. Um einen perfekten Espresso zu erzielen, ist es wichtig, häufige Fehler zu erkennen und zu vermeiden. Hier sind die häufigsten Fehler und wie du sie vermeiden kannst zusammengefasst:

1. Falscher Mahlgrad kann Espresso zu sauer machen

Der Mahlgrad des Kaffees ist besonders wichtig und hat großen Einfluss auf die Extraktion:

  • Zu grober Mahlgrad: Dies führt zu einer schnellen Durchlaufzeit des Wassers und einer unzureichenden Extraktion, was den Espresso zu sauer machen kann.
  • Zu feiner Mahlgrad: Ein zu feiner Mahlgrad führt zu einer langsamen Extraktion und kann Bitterkeit verursachen.
  • Lösung: Experimentiere mit verschiedenen Mahlgraden, bis du die optimale Körnung für deine Maschine und deine Bohnen gefunden hast.

2. Unzureichendes Tampen macht Espresso zu sauer

Das Tampen des Kaffeepulvers im Siebträger ist wichtig, um eine gleichmäßige Extraktion zu gewährleisten. Hier empfehlen wir auch einen Blick in unseren Barista Zubehör Guide.

  • Zu leichtes Tampen: Dies führt zu einer ungleichmäßigen Extraktion und einem sauren Geschmack.
  • Zu starkes Tampen: Ein zu fest getamptes Kaffeepulver kann die Durchlaufzeit verlängern und Bitterkeit verursachen.
  • Lösung: Übe ein gleichmäßiges, mittleres Tampen aus, um eine optimale Extraktion zu gewährleisten.

3. Falsche Wassertemperatur macht Espresso zu sauer

Die Temperatur des Wassers beeinflusst die Extraktion und den Geschmack des Espressos:

  • Zu niedrige Temperatur: Dies führt zu einer unzureichenden Extraktion und einem sauren Espresso.
  • Zu hohe Temperatur: Eine zu hohe Temperatur kann den Kaffee verbrennen und Bitterkeit verursachen.
  • Lösung: Stelle sicher, dass deine Maschine die Wassertemperatur zwischen 90 und 96 Grad Celsius hält.

4. Unregelmäßige Wartung der Maschine

Eine schlecht gewartete Espressomaschine kann zu Geschmacksproblemen führen:

  • Verstopfte Siebe: Rückstände im Sieb und Ablagerungen können die Wasserzufuhr blockieren und somit auch die Extraktion des Kaffees beeinträchtigen.
  • Verkalkte Maschinen: Kalkablagerungen können die Temperaturkontrolle und den Wasserfluss beeinträchtigen.
  • Lösung: Reinige deine Maschine regelmäßig und entkalke sie, um eine gleichmäßige Leistung zu gewährleisten.

5. Verwendung alter oder schlechter Bohnen

Die Qualität und Frische der Bohnen sind entscheidend für den Geschmack des Espressos:

  • Alte Bohnen: Abgestandene Bohnen verlieren ihre Aromen und können einen sauren oder faden Geschmack verursachen.
  • Schlechte Qualität: Minderwertige Bohnen haben oft unerwünschte Geschmacksnoten.
  • Lösung: Verwende frische, hochwertige Bohnen und lagere sie in einem luftdichten Behälter.

6. Unsachgemäße Dosierung kann Espresso zu sauer werden lassen

Die Menge des verwendeten Kaffeepulvers ist entscheidend für die Extraktion:

  • Zu wenig Kaffee: Dies führt zu einer schnellen Extraktion und einem sauren Geschmack.
  • Zu viel Kaffee: Ein überfüllter Siebträger kann zu einer ungleichmäßigen Extraktion führen.
  • Lösung: Achte darauf, die richtige Menge Kaffee für deine Siebträgergröße zu verwenden. Ein Doppio erfordert normalerweise etwa 14-16 Gramm Kaffeepulver.

Durch das Vermeiden dieser häufigen Fehler bei der Zubereitung von Espresso kannst du die Qualität und den Geschmack deines Espressos erheblich verbessern und sicherstellen, dass er nicht zu sauer schmeckt.

FAQs – Häufig gestellte Fragen

Warum schmeckt mein Espresso zu sauer?

Ein saurer Espresso kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, darunter unzureichende Extraktion, zu niedrige Wassertemperatur, falscher Mahlgrad, minderwertige oder zu frische Bohnen und fehlerhafte Zubereitungstechniken.

Wie kann ich die Säure im Espresso reduzieren?

Um die Säure im Espresso zu reduzieren, kannst du den Mahlgrad verfeinern, dunkler geröstete Bohnen verwenden, die Wassertemperatur erhöhen, die Extraktionszeit optimieren, die Wasserqualität verbessern und frische Bohnen verwenden.

Welche Rolle spielt die Röstung wenn Espresso zu sauer ist?

Die Röstung beeinflusst den Säuregehalt erheblich. Helle Röstungen haben mehr Säure, während dunklere Röstungen die Säure reduzieren und süßere, karamellisierte Aromen hervorbringen.

Was ist der ideale Mahlgrad für Espresso?

Der ideale Mahlgrad für Espresso ist fein, aber nicht zu fein. Er sollte eine Extraktionszeit von etwa 20-30 Sekunden ermöglichen. Ein zu grober Mahlgrad führt in der Regel zu einem sauren, unterextrahierten Espresso. Ein zu feiner Mahlgrad dagegen führt meist zu einem bitteren, überextrahierten Espresso.

Wie wichtig ist die Wassertemperatur bei der Espressozubereitung?

Die Wassertemperatur ist entscheidend für die Extraktion der Aromen und Säuren. Die ideale Temperatur zur Extraktion eines Espressos liegt in der Regel zwischen 90 und 96 Grad Celsius. Zu kaltes Wasser führt zu saurem Espresso, während zu heißes Wasser Bitterkeit verursachen kann.

Wie oft sollte ich meine Espressomaschine warten?

Eine regelmäßige Wartung ist wichtig, um die Leistung und den Geschmack zu optimieren. Reinige die Maschine täglich, entkalke sie monatlich und überprüfe regelmäßig die Dichtungen und Siebe.

Können alte Bohnen einen Espresso zu sauer machen?

Ja, alte Bohnen verlieren ihre Aromen und können einen unangenehmen Geschmack, einschließlich Säure, verursachen. Verbrauche frische Bohnen möglichst innerhalb von zwei bis vier Wochen für den besten Geschmack.

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